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eBook Reader Lexikon.

eInk, DRM, ePub, azw - Was bedeutet das alles? Viele sehen im neuen eBook Reader Bereich den Wald vor lauter Bäumen nicht. In unserem eBook Reader Lexikon erfahren Sie, was die wichtigsten Begriffe bedeuten.

 

Begriffe und Wissenswertes rund ums Thema eLesen

eBook / elektronisches Buch

Virtuelles Dokument, das mit dem herkömmlichen gedrucktem Buch in Layout und Typografie identisch ist. Der Preis von eBooks liegt zumeist 10-15% unter dem Preis für das gedruckte Exemplar.

 

eBook Reader / eReader

Ein elektronisches Gerät, das eBooks speichern, verwalten und anzeigen kann. Bei einigen eReadern stehen weitere Funktionen, wie eine Notiz oder Schreibfunktion sowie erste Internetanwendungen, zur Verfügung. Die meisten eReader können darüber hinaus auch als Musikabspiel- und Diktiergerät genutzt werden. Der entscheidende Unterschied sind die Displaygröße (zwischen 5 und 10 Zoll) Bildschirmtechnik (eInk- oder TFT-Display) sowie die technischen Features.

 

elektronische Tinte (eInk): ePaper

Der Bildschirm eines ePaper ist mit kleinsten Teilchen befüllt, die auf einer Seite schwarz, auf der anderen transparent sind. Je nach Anzeige werden die Teilchen kurz unter Strom gesetzt und zeigen anschließend die Seite an. Weil auf auf elektronischer Tinte basierende Displays nicht selbstleuchtend sind, sind sie besonders stromsparend und augenschonen; der Vorteil von eBook Readern im Vergleich zu eBook Readern mit TFT-Bildschirm, Tablets und Netbooks. Der bekannteste ePaper-Bildschirm-Hersteller ist PVI (eInk-Technologie), doch nach und nach wächst die Konkurrenz, vor allem im sich rasant entwickelnden Farbbildschirm-Bereich.

 

ePaper-Zeitungen: digitale Zeitungen und Magazine

Seit es das Internet gibt, ist die Verlagsbranche in Unruhe. eBooks scheinen auf lange Sicht das gedruckte Buch zwar nicht gänzlich ersetzen, so doch immerhin ergänzen zu können. Und was passiert mit Zeitungen. Immer mehr Zeitungs- und Magazinverlage bieten eine elektronische Variante der gedruckten Ausgabe an. Vor allem großzollige eReader (> 8 Zoll) und Tablets stellen ePaper besonders komfortabel dar.

 

Farbbildschirme

Aktuell gibt es keinen auf elektronischer Tinte basierenden eReader-Bildschirm, der auch Farbe anzeigen kann. Doch die Hersteller arbeiten daran. Noch in diesem Jahr will PVI eine farbige eInk-Display-Version auf den Markt bringen, die auch Bewegtbilder darstellen soll. Auch andere Hersteller arbeiten an Farb-Lösungen, wie Mirasol- und OLED-Displays. Immer mehr eBook Reader-Hersteller setzen für Farbdarstellungen auf kostengünstigere LC/TFT-Bildschirme oder eReader mit kombiniertem eInk- und LC-Display (Dual Mode Display).

 

Tablet-PCs

Tablet-PCs sind multimediale Alleskönner. Deswegen wird kein besonders augenschonendes Display verbaut, sondern ein LCD-/TFT-Bildschirm. Dafür glänzen Tablets in puncto Vielseitigkeit, vom eMail-Verwalten über das gucken von Videos bis zum Lesen von eBooks sind zahlreiche Anwendungen möglich. Vor allem das flüssige Surfen im Web 2.0 ist dank Tablets auch unterwegs möglich.

 

Touchdisplay

Es gibt verschiedene Arten von Touchdisplays von eReadern und Tablet-PCs. Einige sind mit den Fingern steuerbar, andere nur über einen Eingabestift. Der Unterschied: Auf mit den Fingern bedienbaren Displays ist eine dünne Folie aufgezogen, was aber zu Spiegelungseffekten beim eLesen führt. Bei den mit einem Eingabestift steuerbaren Displays liegt der Touchsensor hingegen unter dem Panel, so dass die Displays nahezu spiegelungsfrei sind.

 

Videos: Flash und html5-Videos

Nicht mehr nur Tablets können Videos in verschiedenen Formaten anzeigen, sondern auch eReader mit einem LC-/TFT-Display. Seit das iPad auf dem Markt ist, schwelt ein Streit zwischen Apple und Adobe.

 

Der Tablet-Hersteller setzt nicht auf das von Adobe etwickelte Flash-Format für Videos - obwohl rund 75% aller Videos im Internet auf Flash basieren. Stattdessen kann das iPad html5-Videos problemlos lesen, Apple-Chef Steve Jobs hält das html5-Format für die Zukunft für Videos im Netz.

 

Textformate

ePub-Datei

Offenes Textdokument Format, das sich immer mehr zum Standard für eBooks entwickelt. ePub basiert auf XMI. Im Gegensatz zum pdf-Format lassen sich ePub-Dateien bei der Darstellung auf die jeweilige Bildschirmgröße anpassen.

 

ePub-Dateien können mit einem DRM-Schutz versehen sein, so dass nur eBook Reader die Datei lesen können, die den Kopierschutz, beispielsweise den von Adobe, lesen können.

 

mobi-Datei / MobiPocket eBook Format

Mit der speziellen MobiPocket-Software können eBooks im .mobi-Format auf PCs, PDAs sowie anderen mobilen Endgeräten gelesen werden. Auch auf einigen eBook Readern ist die Anzeige möglich. Ein ähnliches Format sind prc-Dateien, die ebenfalls auf einigen eBook Readern lesbar sind.

 

Bei .mobi-Dateien schützt ein DRM-System die Weiterverbreitung und Kopie des eBook. Bei eLese-Endgeräten ist also darauf zu achten, dass .mobi-DRM-Dateien unterstützt werden.

 

pdf-Datei

Textdokument Format, entwicklet von Adobe, das von nahezu allen PCs, eBook Lesegeräten und sonstigen portablen Geräten unterstützt und angezeigt wird. Ein Problem bei der Darstellung von eBooks entsteht jedoch, weil die meisten pdf-Dokumente auf eine Darstellung im DIN-A4 ausgelegt sind. Auf kleineren Bildschirmen entspricht die Darstellung nicht dem Original-Layout des Dokuments.

 

txt-Datei

Einfaches Textdokument Format, erstell- und lesbar mit einem einfachen Editor.

 

rtf-Datei

Ursprünglich von Microsoft entwickelte reine Textdatei, die eine hohe Kompatibilität mit Textverarbeitungsprogrammen anderer Hersteller aufweist.

 

doc-Datei

Windows Word Dokument Format.

 

odt-Datei

Open Office Dokument Format.

 

fb2-Datei / Fiction Book Format

Offenes ebook-Format, basierend auf XML. Wird vor allem von auf Software basierenden eReadern unter Windows und Linux unterstützt.

 

bbeb-Datei / Sony Broadband eBook Format

Proprietäres eBook Format von Sony.

 

azw-Datei

Proprietäres eBook Format von Amazon.

 

DRM / Digital Rights Management

Verfahren zur Kontrolle der Verbreitung von digitalen Inhalten. Mit DRM-geschützte eBooks und Dateien können nicht beliebig verfilefältigt werden. Die bei eBooks am häufigsten vorkommenden DRM-Systeme sind von Adobe und Mobipocket. Nach einer Authorizierung des eBook Readers können Adobe- bzw. Mobipocket-geschützte Dateien darauf gelesen werden.

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