

Der Icarus Sense kann beinahe vieles, was die Konkurrenz auch bietet. Mit WLAN, einem Touchscreen mit Handschrifterkennung und dem Vizplex eInk-Display ist er technisch voll auf der Höhe der Zeit. Dafür kostet der Icarus Sense E651 G2 aber auch über 150 Euro - und damit mehr als die ähnlich ausgestattete Konkurrenz.
Beginnen wir beim Äußeren: Mit 220 Gramm und einer Größe von 180x120x 11 mm ist der sechs Zoll große Icarus Sense E651 G2 ein im vergleich zu anderen eBook Readern handlicher eLesebegleiter. Und technisch? Hier liegt der Icarus Sense E651 G2 im Vergleich zur Konkurrenz eher im Mittelfeld.
Technisch nicht ganz auf dem neuesten Stand
Technisch bietet der Icarus Sense E651 G2 beinahe alles, was mittlerweile zum guten Ton bei eBook Readern gehört. Mit dem WLAN-Modul ist wenigstens eine Drahtlosschnittstelle an Bord, mit der virtuellen Tastatur können Notizen in einer eigenen Datei oder direkt im eBook angefertigt werden.
Und mit dem mitgelieferten Touchstift sind zudem handschriftliche Notizen möglich. Ein kleiner Nachteil: Anders als der Kindle oder der neue Sony PRS verfügt der Icarus Sense E651 G2 nicht über das reaktionsschnellere Pearl eInk-Display der neuesten Generation.
Ein Spieglein für alles-Leser
Zudem liegt - wie es auch bei älteren eBook Reader der Fall war - auf dem Display eine sogenannte Touchfolie, die vor allem im Gegenlicht zu starken Spiegelungen führt. Auch hier hat Icarus mit dem Sense E651 G2 die technischen Möglichkeiten nicht voll ausgenützt. Dafür zeigt sich der Sense als kleines Dateiwunder.
Neben den gängigen Bidldateien sowie Musik im MP3-Format können Adobe-DRM-geschützte Epub und PDF-eBooks sowie HTML-, Doc, TXT, RTF, FB2 und ungeschützte PRC/Mobi-Dateien angezeigt werden. Über den integrierten Browser können in Reichweite eines WLAN-Spots zudem verschiedene eBook Shops angewählt werden.
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