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eBook Reader zu Weihnachten 2017: Das sind die Favoriten unserer Redaktion – Kindle Voyage und Tolino Vision 4 HD

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Mit den neuesten eBook-Readern lässt sich nicht nur so entspannt lesen wie in einem echten Buch, inzwischen haben sie ihren analogen Vorgängern schon einiges voraus. Aktuelle Modelle punkten mit gestochen scharfen Displays auf reinweißem Hintergrund, einem geringen Gewicht und langen Laufzeiten. Pünktlich zu Weihnachten 2016 wächst noch einmal die Auswahl an Readern und eBooks. Hier erfahren Sie, welche eBook-Reader am besten abschneiden und welches Modell das interessanteste Gesamtpaket zum günstigen Preis liefert. Die Hauptkonkurrenten sind der Branchenriese Amazon mit seinen Kindle-Varianten und die Tolino eBook-Reader aus dem Haus der deutschen Buchhändler. Wir haben Kindle und Tolino für Sie getestet.

Die Vorteile eines eBook-Readers liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand. Die aktuellen Modelle sind leichter und flacher als viele dicken Schmöker. Und so viele Bücher, wie in den internen Speicher passen, kann man niemals analog mit sich herumtragen. Zudem lassen sich in Windeseile, sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag über das Internet neue Bücher besorgen. Für das abendliche Lesen haben viele Modelle nun auch eine aktive Beleuchtung eingebaut – die die Augen aber im Gegensatz zu Notebooks und Co. nicht blendet und ermüdet.

Amazon Kindle Voyage

Beginnen wir mit dem Testsieger, was Leistung und Comfort angeht: Der Kindle Voyage von Amazon lässt die gesamte Konkurrenz weit hinter sich. Vor allem konnte das sehr gute Display uns dabei beeindrucken, das durch ausgezeichnete Kontrastwerte besticht. Natürlich hat auch der Testsieger eine Display-Beleuchtung in Form von LEDs, die im Rahmen des Gerätes verbaut sind. Durch sie wird das 6-Zoll-Display mit einer scharfen Auflösung von 1.440 x 1.028 Pixel ideal ausgeleuchtet. Die Punktdichte liegt bei 300 ppi. Nur die Entspiegelung des Gerätes könnte noch einen Hauch besser sein.

Bei maximaler Bildschirmbeleuchtung wird der Hintergrund weißer als Papier. Und trotzdem hält der starke Akku des Kindle Voyages bis zu mehreren Wochen, bevor er wieder an die Steckdose muss. Die Reaktionszeiten sind gerade im Vergleich zu anderen Readern sehr gut, und natürlich ist auch die Anbindung an den Amazon Buch-Shop äußerst praktisch. Einen Haken hat die Sache allerdings: Bei Amazon kann man nur das hauseigene Angebot nutzen. Das beliebte offene ePUB-Format unterstützt das Kindle nicht. Dateien im PDF-, Mobi-, TXT- oder Doc-Format lassen sich aber anzeigen.

Nette Features wie der Drucksensor am Rand, mit dem man einfach ohne den Finger zu heben umblättern kann und das schlanke Design mit nur 7,6 mm runden das Bild an. Das Kindle Voyage ist zudem nur 180 Gramm leicht. Der 1-GHz-Prozessor und 4 Gbyte SSD Speicher sorgen für schnelles Blättern und viele Bücher für unterwegs. Überspielen lassen sich die Bücher per USB-Kabel oder WLAN, oder, in der teureren Variante, über das 3G-Funknetz.

Kurz gesagt: Der Kindle Voyage ist für knapp 190 Euro der ideale Lesebegleiter mit bestmöglicher Ausstattung. Die neue Luxusvariante von Amazon, das Kindle Oasis, punktet zwar durch schickes Design und sein ultradünnes Display, ist uns aber mit fast 290 Euro dann doch noch etwas zu teuer. Für den kleinen Geldbeutel bietet außerdem das ältere Kindle Paperwhite immer noch einen soliden Reader mit feinem Schriftbild und guter Akkulaufzeit. Im Weihnachtsangebot jetzt sogar nur für 99,99 Euro der klare Preis-/Leistungssieger.

Alternative zum Amazon Kindle Voyage: Der Tolino Vision 4 HD

Der stärkste Kindle-Konkurrent ist aktuell der neuste eBook-Reader der deutschen Tolino-Allianz aus Deutscher Telekom, Bertelsmann, Hugendubel, Thalia und Weltbild: Tolino Vision 4 HD. Der Reader hält an dem handlichen und griffigen Gehäuse des Vorgängers, Vision 3 HD, fest.

Neu und verbessert ist vor allem das Display und Innenleben des Tolino: Hier wartet die Kindle-Alternative mit 6 Zoll Bilschirmdiagonale und einer Auflösung von 1448 x 1072 Pixel auf, die Pixeldichte liegt wie beim Konkurrenten bei 300 ppi. Der eInk-Carda-Bildschirm sorgt für knackig scharfe Texte. Auch in der Bedienung kann der Reader überzeugen. Durch einen 1-Ghz-Prozessor mit 512 MB Arbeitsspeicher lässt sich mit hohem Tempo Umblättern und im Menü bewegen.

Wie das Kindle Voyage hat auch der Tolino eine eingebaute Hintergrundbeleuchtung, aber mit einem besonderen Clou: das SmartLight-System, das sich nicht nur den Lichtverhältnissen der Umgebung, sondern auch der Tageszeit anpasst. Das heißt, die Lichttemperatur ändert sich, denn morgens soll blaues Licht für die Augen besonders angenehm sein, abends warmweißes. Und nach der Abendlektüre ohne blaues Licht, so heißt es, kann man besonders gut einschlafen.
Eine Seitenblätter-Funktion durch Fingertippen an der Rückseite und ein Wasserschutz sind weitere Extras am Modell der Tolino-Allianz. So endet das Lesevergnügen in der Badewanne auch nicht in einem teuren Missgeschick.

Ein klarer Vorteil gegenüber dem Amazon Kindle ist die Ungebundenheit an einen bestimmten eBook-Shop. Auf allen aktuellen Tolino-Geräten lassen sich digitale Bücher im ePUB, PDF- oder TXT-Format lesen. Die Übertragung erfolgt wie immer über USB oder WLAN.

Unsere Bewertung: Für knapp 180 Euro ist der neue Tolino Vision 4 HD der Konkurrenz von Kindle eng auf den Fersen. Die Vorgänger, Tolino Vision 3 HD, ist auch immer noch ein guter Reader – aber aufgrund der schwächeren Hardware sind uns die Reaktionszeiten da doch etwas zu langsam. Hier wurde dafür beim aktuellen Modell alles richtig gemacht: Tolino Vision 4 HD ist für uns der bislang beste Tolino.

Bild: © eyetronic – Fotolia

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